Wolfgang Kuhn, der Gebietsbetreuer des Ampertals bei den Landschaftspflegeverbänden Dachau und Fürstenfeldbruck stellt jeden Monat einen ‘‘echten Ureinwohner‘‘ des Ampertals vor.
Waldkauz – Hochzeit bei Eis und Schnee

Im Februar widmet er sich dem Waldkauz der selbst bei Eis und Schnee in Hochzeitsstimmung kommt und mit seinen schaurig-schönen „Huuh – Huhuhu – Huuuh“-Rufen die Winternächte erfüllt.
Hermelin – kleiner Jäger im falschen Tarnanzug

Im Januar ist es das Hermelin oder Große Wiesel, das sich bis auf die Schwanzspitze komplett weiß verfärbt, um im Schnee erfolgreicher Jagen zu können.

Die Pfannenstielchen sind unterwegs
Im Dezember ist die Schwanzmeise die sich im Winter zu kleinen Trupps gesellt und damit besonders auffällig ist.

Eichhörnchen – emsiger Waldkobold
Im November ist es das Eichhörnchen, das jetzt besonders geschäftig noch seine Vorräte vervollständigt um die kalten Wintermonate zu überstehen.

Feldahorn – goldene Tupfer im herbstlichen Ampertal
Im Oktober ist es der Feldahorn – ein Baum mit Charakter, Geschichte und ökologischer Bedeutung.

Hornissen feiern Hochzeit
Im September sind es die Hornissen, die zu dieser Zeit häufig bei ihrem Hochzeitsflug zu beobachten sind.

Sommerkonzert gratis
Im August ist es das Grüne Heupferd – einer häufigen Heuschreckenart die den Sommer musikalisch untermalt.

Die Junibummerl fliegen
Im Juni ist es der Junibummerl: das ist die bayerische Bezeichnung für den Junikäfer, der auch als kleiner Bruder des Maikäfers bezeichnend wird.

Öl statt Nektar – die Strategie des Gilbweiderichs
Im Juli ist es der Gilbweiderich – eine Pflanze, die sich in der heimischen Flora dadurch auszeichnet, dass sie nicht Nektar sondern Öl zum Anlocken ihrer Bestäuber produziert.

Wasseramsel – der Pinguin unter den Singvögeln
Im Mai ist es die Wasseramsel – sie ist der einzige heimische Singvogelart die ihre Nahrung unter Wasser sucht und dazu wie ein Pinguin die Flügel anlegt um auf Beutefang zu gehen.
