Neophytenmahd

 


 

 


 

Neophytenmahd zur Eindämmung der invasiven Störarten

Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, die außerhalb ihres ursprünglichen Areals wachsen. Sie stammen meist aus anderen Kontinenten und sind bei uns nicht heimisch. Diese sind nach 1500 durch menschliches Zutun eingewandert, absichtlich als zier- oder Nutzpflanze oder unabsichtlich mit Saatgut, Verpackungsmaterial oder Sonstigem. Anschließend konnten sie sich in der Natur ohne menschliches Zutun vermehren. Die gebietsfremden Pflanzen haben sich dann bei uns etabliert. Als invasive Neophyten bezeichnet man darunter die Pflanzen, die sich durch ihre hohe Konkurrenzfähigkeit sehr effizient ausbreiten können. Dabei richten sie beträchtliche Schäden für die heimische Artenvielfalt an, da sie konkurrenzschwache Pflanzenarten verdrängen. Einige Arten können sogar beträchtliche gesundheitliche Schäden für Menschen und Tiere verursachen.

Für nähere Informationen können Sie sich hier die Infobroschüre der Landesanstalt für Umwelt (LfU Bayern) herunterladen.

Der Landschaftspflegeverband Fürstenfeldbruck e.V. konzentriert sich deshalb auf die bedeutsamen Schutzgebiete, um diese invasiven Arten zurückzudrängen. Dies wird mit einer zweimaligen Mahd (Anfang Juni und Mitte August) erreicht. Hierbei helfen uns die Mitarbeiter des Caritas-Gärtnerteams sowie Landwirte über den Maschinenring Fürstenfeldbruck. Zu den Schwerpunktgebieten gehören:

  • Das Ampertal (Natschutzgebiet und FFH-Gebiet)
  • Ampermoos (Naturschutzgebiet und FFH-Gebiet)
  • An den beiden Naturdenkmälern in den Gemeinden Eichenau und Türkenfeld